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ACT 2019

Bericht zum ACT 2019 in Hamburg vom 06. bis 08. September

Alumni Come Together 2019 -

„Das Tor zur Welt öffnet seine Pforten!"

Unter diesem Motto feierten wir vom 06. September bis zum 08. September 2019 das Alumni Come Together, welches dieses Jahr in Hamburg stattfand.

Den Auftakt zum jährlichen Wiedersehen machte der Besuch der Elbphilharmonie in der Hafen City. Zu Beginn hielt unsere über Hamburgs Grenzen bekannte Fotografin Marion von der Mehden (mehden.de) die gute Stimmung und die Freude über das Wiedersehen der vielen Alumni auf der Plaza der Elbphilharmonie in vielen schönen und abwechslungsreichen Eindrücken fest. Im Anschluss erwartete uns Organist Thomas Cornelius im großen Saal der Elbphilharmonie, der uns in engagierter Weise alle Facetten der Orgel mit ihren 4.765 Pfeifen sowie die beeindruckende Akustik des großen Saals näherbrachte. Vielen Dank an die Herren Ali Zabih von HSP7.de und Sven-Erik Sygusch von der SDV.ag, die mit ihrer Unterstützung zu diesem Erlebnis beigetragen haben.

Danach ging es bei schönsten September Wetter ins Studienzentrum der Frankfurt School in die Ericusspitze, wo uns das tolle Team der FS um den Leiter des Studienzentrums Herrn Rüdiger Theophil, Frau Ulrike Zumkley-Esterl sowie Frau Anna Kleemann in Empfang nahm. Eröffnet wurde der Abend im Studienzentrum durch unseren Präsidenten Herrn Prof. Dr. Nils Stieglitz, der in einer äußerst gut gelaunten und wertschätzenden Ansprache die wichtige Bedeutung der bundesweiten Alumni-Arbeit innerhalb der Frankfurt School herausstellte.

Der Vorsitzende des Förderkreises Hamburg Tom-Henning Andersen nutzte die gute Laune aller Alumni, um sie in seiner kurzen Ansprache in das anstehende Programm dieses Wochenendes einzuführen und alle Beteiligten vorzustellen, die dieses Event organsiert haben. Ein großes Dankeschön ging dabei an Herrn Theophil, der durch das Sponsoring der FS an diesem Abend für das leibliche Wohl aller Alumni sorgte.

Was die Alumni dann im anschließenden Vortrag von Keynote Speaker Mirko Bass (Cisco Sytems) erwartete, beeindruckte zutiefst und sorgte für sehr bewegende Momente an diesem frühen Abend. Er schilderte in seinem Vortrag mit sehr viel Herzblut, wie Sprachbarrieren medizinisch hilfsbedürftiger Menschen mit Migrationshintergrund durch modernste Technik eines voll ausgestatteten Medizin-Busses überwunden werden können. Menschliche Grundbedürfnisse nach medizinischer Versorgung können so optimal befriedigt werden. Alle Alumni spürten in diesem Augenblick einmal mehr, wie wertvoll ein perfekt funktionierendes Netzwerk zur Erreichung großer Ziele ist.

Mit diesen Eindrücken ging es weiter in den Abend zu den Landungsbrücken ins Block-Bräu, wo alle Eindrücke des ersten Tages noch lange Gesprächsthema waren und der Hafen im Dunkeln in seinen schönsten Farben erstrahlte.

Nach einer ersten kurzen Nacht öffnete das Tor zur Welt am Samstag Morgen seine Pforten und holte alle Alumni zu drei spannenden Touren bei schönsten Sonnenschein ab.

„Hagenbeck & Millerntour":
Am Samstag ging es schon früh nach dem Frühstück mit der U-Bahn los in Richtung Hagenbecks Tierpark. Dort hatten wir um 10:00 Uhr einen Termin mit zwei netten jungen Leuten die uns den Tierpark näherbringen wollten. Für den geführten Rundgang wurden wir ihn zwei Gruppen aufgeteilt. Dann ging es los. Wir erfuhren viel über den Tierpark, auch historisch, und natürlich über die Tiere. Viele von uns haben an diesem Tag eine ganz neue Einstellung zu Tierparks gewonnen. Von den Elefanten über die Onagas weiter zu den Pawianen und den Löwen und vielen mehr kehrten wir zum Mittag in die Flamingo Lodge ein. Dort erwartete unsere kleine Reisegruppe eine gedeckte Tafel und wir bekamen eine leckere Riesen Currywurst mit Pommes serviert welche dort sonst nicht auf der Speisekarte zu finden ist.

Nach der großen Stärkungen ging es schnell wieder zur U-Bahn in Richtung St. Pauli. Dort im Herzen von St. Pauli ging es zum zweiten Höhepunkt unserer Tour, dem Millerntorstadion. Bei der Führung durch das Stadion haben wir ganz schön geschwitzt. Das lag nicht nur an dem tollen Wetter was Hamburg uns an diesem Wochenende geboten hat, sondern auch an den vielen Stufen die wir erklimmen mussten. Von den Umkleidekabinen über den Einlauftunnel bis hin zu den Separees (Logen) gab es vieles zu entdecken. In der einen Loge alte Sportschuhe, in der anderen Loge Spielkonsolen und eine Tanzstange im Separee von Susi Showbar. Alle Logen waren so individuell eingerichtet.

„Bunker-Tour „Unterm Hafen" und Stadtrundfahrt":
Am frühen Samstagmorgen machte sich die erste Gruppe von 50 Alumni auf den Weg, um zu Fuß im Hafenbereich alte Bunkeranlagen zu entdecken. In Hamburg befinden sich ca. 700 Bunker, die sich nach Aufgabe des öffentlichen Schutzraum-Konzepts tlw. sogar im Privatbesitz befinden. Im 2. Weltkrieg waren alleine bei der Werft Blohm & Voss 25.000 Hafenarbeiter beschäftigt, die es zu schützen galt. Hoch-, Tief- und Rundbunker, bis zu 4 m dicke Wände... Wer wusste, dass sich im Bismarck-Denkmal ein Bunker befindet oder die Tiefgarage unter der Reeperbahn (Spielbudenplatz) ein Bunker war, dessen Belüftung über eine Litfaßsäule erfolgte?

Nach dieser interessanten Führung ging es mit dem Bus bei einer Stadtrundfahrt insb. in den Hafenbereich südlich der Elbe. Neben den Container-Terminals führte uns die Fahrt auch zum einzigen tschechischen, zollfreien Meereszugang, der aus einem 99jährigen Pachtvertrag infolge des Versailler Vertrags resultiert. Gekrönt von einem tollen Blick auf die Elphi ging es dann zurück ins Hotel.

„Schlemmertour in der Schanze":
Bei der Schlemmertour durch die Schanze erwartete unsere Alumni eine bunte Vielfalt kulinarischer Köstlichkeiten, die wir Alumni mit Unterstützung von Reinhold Dirschl von TBF genießen durften. Im „M.I.P. – Made in Portugal", einem wunderbaren portugiesischen Café, erhielten wir die ersten portugiesischen Köstlichkeiten direkt am Fuße des Schulterblattes. Im wahrsten Sinne des Wortes ging es anschließend hinter die Kulissen der Roten Flora, die das Stadtbild der Schanze in jeglicher Hinsicht eindrucksvoll prägt. Das „Café Stenzel" galt und gilt hingegen als neutrale Zone. Ein Ort, in dem sich die verschiedenen Generationen und die verschiedensten Meinungen treffen können. Wer Wert auf selbst gemachte Backwaren und hohe Qualität legt, ist im Café Stenzel daher genau richtig aufgehoben. Anschließend ging es weiter zum „La Famille". Vom Geheimtipp in der Schanze hat es sich zu einem beliebten Treff für Jung und Alt gemausert, bei der unsere Croque Bestellungen in der offenen Küche frisch zubereitet wurden. Nach einem Gang durch diverse Hinterhöfe ging es weiter zum „Wohlempfinden Pur", wo das Herz der Inhaberin Sabrina Seewald für Gewürze und Öle schlägt. Dabei verführte sie uns in die Welt des natürlichen Genusses. Im Anschluss ging im Schatten der alten Platane ins portugiesische Restaurant „La Sepia", wo wir bei einer ausgewählten Fischspezialität und einer längeren Pause die portugiesische Lebensfreude und Gastfreundlichkeit genießen durften. Einmal quer über diverse
Straßenmärkte gelangten wir abschließend zum „Koch Kontor", wo Inhaberin Martina Olufs mehr als 3.000
Kochbücher in ihrem Sortiment hat, aus denen sie täglich andere Gerichte kocht. Das Überraschungsmoment zum Schluss unserer Schlemmertour lag somit ganz auf ihrer Seite!

Nach einem tollen Tag fuhren wir zurück ins Hotel um uns für das Programm am Abend in den Tanzenden Türmen und dem Mondoo frisch zu machen.

„Vom Baukonzern Strabag über den angesagten Club Moondoo bis zum Hamburger Start-up Greenlander":

Unter den Eindrücken der schillerndsten Farben von St. Pauli berichtete der Geschäftsführer der STRABAG Real Estate Gmbh Rainer Maria Schäfer den Alumni von aktuellen Marktentwicklungen und Visionen. Mit unfassbar schönen Eindrücken beim Blick aus dem 15. Stockwerk der Tanzenden Türme über den Hamburger Hafen und den Kiez von St. Pauli ging es für alle Alumni anschließend zu Fuß über die Reeperbahn zum Club Moondoo. Unter dem Motto „Wild & Free since 2008" hatten wir einen der angesagten Clubs auf dem Kiez für zwei Stunden exklusiv für uns. Bei bester Stimmung und vielen Drinks wartete unter unserem Motto „Das Tor zur Welt öffnet seine Pforten" eine weitere Überraschung auf uns! Das junge Hamburger Start-up „Greenlander.eu" präsentierte uns Alumni in ihrem spannenden Beitrag ihre Innovation „Greenlander Cabineer", den ultimativen Pick-up-Camper. Dabei wissen die beiden jungen Inhaber Nathalie Kolbatz und Maximilian vom Bruch durch ihre zweijährige Reise durch Nord- Mittel und Südamerika zu genau, wie ein solches Fahrzeug zu sein hat, um ein zuverlässiger Begleiter zu sein. Dabei setzen sie beim Bau des „Greenlander Cabineer" auf hochmoderne Naturfaser-Verbundwerkastoffe (NFK). Dadurch wird die gesamte Kabine zu mehr als 80% aus natürlichen, nachwachsenden und / oder recyceltem Material hergestellt.

Für die beiden Inhaber gilt daher zurecht das Motto: „Bei GREENLANDER entwickeln wir die Produkte, die wir gesucht haben, aber im Markt nicht finden konnten."

Was wäre also an diesem Abend ein besserer Rahmen gewesen, um noch einmal allen Sponsoren von ganzen Herzen zu danken und mit vollster Zufriedenheit den Staffelstab an den Förderkreis Stuttgart weiterzureichen.

Zum „Tor zur Welt" gehört natürlich erst recht der „Hamburger Hafen"! Also wurde auch er am Sonntag noch mit einer zünftigen Hafenrundfahrt inspiziert. Nicht nur für „Landratten", sondern auch für die „Wasserratten" von der „Waterkant" ist es immer wieder beeindruckend, die „großen Pötte" einmal aus der Nähe zu betrachten, die dann noch größer wirken. Mit der Linie 62 ging es von den bekannten Landungsbrücken elbabwärts los, vorbei am berühmten Fischmarkt, der bei Sturmfluten immer wieder überflutet und von den Nachtschwärmern von St. Pauli an jedem Sonntag in aller Früh gerne aufgesucht wird. Von Finkenwerder steuerten wir dann wieder zurück Richtung Landungsbrücken. Die „Hamburger Skyline" ist auch von der Elbe immer wieder imposant anzusehen. Am Ende unseres „Törns" erblickten wir noch einmal das neue Wahrzeichen von Hamburg, die „Elbphilharmonie", die von der Wasserseite aus noch mächtiger wirkte. Bei hochsommerlichen Temperaturen und ruhiger See wurde keiner unseren „Seebären/rinnen" seekrank! Nachdem wir alle wieder „sicheren Boden" unter den Füssen hatten, ging es dann zum Abschluss zu einem weiteren berühmten Hamburger Wahrzeichen, der St. Michaelis Kirche, im Volksmund nur Michel genannt! Einige Teilnehmer „bezwangen" den Turm mit dem Lift, aber einige von uns „kletterten" auch tapfer bis ganz nach oben, was nach unseren tollen Tagen schon eine echte Herausforderung war und den notwendigen Respekt auslöste! Im bekannten „Portugiesenviertel" gab es dann die „Henkersmahlzeit", bevor unsere bestimmt für alle Teilnehmer unvergessliche Veranstaltung dann leider ihr Ende fand.

Zum Schluss wurden noch viele Adressen ausgetauscht, was ein sicheres Zeichen ist, dass man sich sehr gerne wiedersehen möchte, vielleicht ja schon vor Stuttgart!?

 ACT 2019

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